28. März 2019. Der Vorstand des Vereins Wohnqualität Thayngen hat den nachfolgenden Brief zum Thema “LKW-Parking auf der Hinteren Kesslerlochstrasse” dem Gemeinderat Thayngen geschickt.

Sehr geehrte Frau Gemeinderätin

Sehr geehrte Herren Gemeinderäte

Wir kommen zurück auf den Ortstermin vom Freitag, 22. März 2019, Anwesende: W. Scheiwiller, GR, M. Müller,  SHPOL, Ch. Müller, Gemeindebauamt, P. Ryf, Präsident VWT, und bedanken uns nochmals für die Bereitschaft dieser Personen, vor Ort eine Problemlösung für das wilde LKW-Parking auf der Kesslerlochstrasse zu finden. Wie die drei Amtspersonen vor Ort nachvollziehbar zu verstehen gaben, gibt es keine tauglichen Amtsmittel, das illegale Parkieren zu verhindern. Daher  schlugen sie vor, der im Areal «Zimänti Süd» ansässigen Firma einen Abschnitt auf der hinteren Kesslerlochstrasse zur Verfügung zu stellen, wo die Lastwagen parkieren dürfen. Da uns diese Lösung als Möglichkeit einer flankierenden Massnahme erscheint, akzeptiert diese der Vorstand des VWT.

Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass der Gemeinderat bei der Prüfung dieses Geschäfts folgende Aspekte in seine Überlegungen einbezieht:

Durch diese Massnahme wird das erst Ende 2018 verhängte amtliche Parkverbot teilweise wieder ausser Kraft gesetzt. Dies wird eine Präzedenzwirkung haben auf allfällige andere Fälle und Begehrlichkeiten, auch in anderen Quartieren innerhalb unseres Gemeindegebiets.

Das Parkieren und «Campieren» der LKW’s und seiner Chauffeure auf der hinteren Kesslerlochstrasse bedeutet eine zusätzliche Minderung der Attraktivität des Freizeit- und Naherhholungsgebietes Kesslerloch.

Im weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass der VWT- Vorstand das vom Geschäftsführer im Nachgang zum obengenannten Ortstermin geäusserte Begehren, wonach der VWT einen Teil der Kosten der baulichen Massnahmen (Bodenmarkierung, etc.) zu übernehmen hat, mit aller Deutlichkeit zurüc kweisen. Wir bitten den Gemeinderat, dieser Firma und deren Geschäftsführer jedwelche baulichen Massnahmen in diesem Zusammenhang zu verbieten.

Schlussendlich möchten wir Sie ein weiteres Mal daran erinnern, dass die Präsenz dieses Schrottlagerplatzes nicht nur einen Schandfleck darstellt, welcher die Wohn- und Lebensqualität der Anwohner mindert; mittlerweile ist diese sehr schlechte Visitenkarte unserer sonst eigentlich schönen Gemeinde auch weitherum bekannt.

Mit freundlichen Grüssen: Paul Ryf, Präsident; Aldo Künzli, Vizepräsident; Manuela Heller, Josef Hagen, Paul Marty, Hans Zahler.

cc. Prof. Dr. iur. Arnold Marti